Schafe

Unsere Schafherde besteht größtenteils aus Heidschnucken.

Die Heidschnucke ist eine alte Landschafrasse. Sie stammt aller Wahrscheinlichkeit nach von den auf Sardinien und Korsika lebenden Mufflons ab. Ursprünglich beweidete sie den großen Lebensraum der „Heideschafe des Nordens". Dieser erstreckte sich von der Bretagne über Schottland, Norddeutschland und Skandinavien bis nach Sibirien.

Heidschnucken eignen sich besonders für die naturnahe Landschaftspflege, insbesondere verhindert eine regelmäßige Beweidung das Aufkommen von Gehölzen. Mit der Zucht von Heidschnucken wird eine seltene, urtümliche Schafrasse gefördert und man trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei.

Heidschnucken sind sehr leichtlammig und haben einen guten Mutterinstinkt. Sie sind genetisch zu Mehrlingsgeburten fähig und in der Lage, mehrere Lämmer aufzuziehen. Die Heidschnucke passt sich in ihrer Fruchtbarkeitsleistung an die vorgegebenen Futtergrundlagen und Haltungsbedingungen an.

 

 Beweidung Naturschutzgebiet

Zur Herde gehören auch einige Moorschnucken, Quessant-Schafe und Ziegen .

Die Moorschnucke ist eine sehr kleine Landschafsrasse und gehört zu den Heidschnucken. Innerhalb dieser wird sie durch ihre helle Wolle und Hornlosigkeit definiert.

 

Diese beiden Burenziegen haben eine ganz besondere Geschichte:

Die Mutter des kleinen Felix war zu schwach, um die Geburt zu überstehen. Sie wurde durch einen Bolzenschuss erlöst.

Die Neugierde von Laura (sie machte zu der Zeit eine Ausbildung beim Tierarzt) ließ sie nach dem Grund schauen und sie öffnete die mittlerweile schon geraume Zeit tote Ziege. Und sie befreite ein gerade noch lebendes Lamm.....

Wir päppelten es mühsam mit der Flasche auf und suchten einen artgerechten Spielgefährten. Wir fanden tatsächlich eine passende Ziege mit Lamm und so kam Bruno zu uns.
Die Mutter haben wir später zurückgegeben, aber Bruno und Felix (sic!) sind seitdem unzertrennlich.

 

Auch das Aufziehen von Flaschenlämmern gehört dazu......

 
   

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